Wie finde ich die passende Solaranlage?



Solarstromanlagen werden meistens auf einem Schrägdach aufgeständert. Diese Art der Montage dominiert auch in unserer Marktübersicht. In die Dachhaut integrierte Anlagen (Indachsysteme) sind zwar teurer, aber dafür kann man sich im Bereich der Solarmodule die normlae Dacheindeckung sparen. Bei der Aufständerung auf einem Flachdach ist zu beachten, dass man mehr Platz als die reine Modulfläche benötigt, denn die Module müssen in ausreichendem Abstand voneinander aufgestellt werden, damit sie sich nicht gegenseitig verschatten.

Ein erster Anhaltspunkt für die Auswahl des Komplettsystems ist der Anlagenpreis pro Kilowatt. Aber auch die Montagekosten sind nicht zu unterschätzen, denn hier gibt es große Unterschiede. Ein Installateur in der Nähe ist vorzuziehen, sonst wird es bei einer eventuellen Reparatur durch lange Anfahrtswege womöglich teuer.

Auch ohne eine förmliche Ertragsgarantie sollte jeder ordentliche Installateur eine realistische Ertragsprognose liefern. Wenn er mehrere Referenzanlagen vorweisen kann, lässt sich die Seriösität seiner Prognosen bei deren Besitzern überprüfen. Noch besser ist es, wenn man bereits auf die Empfehlung zufriedener Kunden zurückgreifen kann. Dennoch sollte man die Gewährleistungsfristen für die Montage und die einzelnen Komponenten des Systems nicht außer Acht lassen.

Ein guter Installateur unterscheidet sich durch eine Reihe von kostenlosesn Serviceleistungen von den schwarzen Schafen auf dem Markt. Er wird nicht nur eine Solaranlagenversicherung vermitteln, sondern auch eine Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellen und über Steuerfragen informieren (soweit dies nicht in die Befugnis eines Steuerberaters eingreift), bei der Beantragung des Darlehens aus dem 100.000-Dächer-Programm helfen und den Kunden bei der Verhandlung mit dem Netzbetreiber unterstützen. Und er bleibt auch nach der Installation präsent: zum Beispiel durch die Info-Hotline, die Kontrolle des Energieertrags und Wartung der Anlage.